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02.05.2019
Jagdhundeausbildung 2018: Arbeit und Spaß und am Ende auch Erfolg
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Hubertusmesse 2017
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02.05.2019
Jagdhundeausbildung 2018: Arbeit und Spaß und am Ende auch Erfolg

Freitag, 18 Uhr: Der Termin ist bei Hund und Führer eingebrannt – ein halbes Jahr bei Wind und Wetter, bei Sonne und Hitze Treffpunkt „Cremlinger Horn“. Für die Teilnehmer (gemeint sind Hundeführerinnen und Hundeführer) und ihre Hunde der Termin, und bitte pünktlich. Auf den Wiesen von Friedrich von Veltheim finden die Übungsstunden statt, Begegnungen mit Wild nicht ausgeschlossen. So wurde ein kranker Hase während eines Übungstermins von einer Weimaraner-Hündin fachgerecht apportiert und somit erlöst, aber auch Schwarzwildfährten verleiteten so manche Hundenase. Insofern beste Grüße an Herrn von Veltheim aus Destedt und seinen forstwirtschaftlichen Verwalter Matthias Steinhöfel, verbunden mit dem allerbesten Dank der Teilnehmer für die fortwährende Möglichkeit des Trainierens auf Ihrem Grund und Boden!

Kurze Ansage zu Beginn von Uli Keie, unserem versierten Kursleiter und zugleich Respektsperson für Mensch und Tier. Nicht nur meine Labrador-Hündin geht in Hab-Acht-Position, wenn Uli sich nähert. Aber der Erfolg gibt ihm Recht, denn ob Schussscheu oder Apportierabneigung – Uli bekommt alle hin. Im Namen der Kursteilnehmer und sicherlich auch der Hunde: Danke, Uli!

Geübt werden Schussfestigkeit, Gehorsam, Schleppfährten und selbstredend Wasserarbeit. Ein kleiner Teich am Cremlinger Horn und der Hundeteich in Ehmen werden dafür genutzt. Einige Teilnehmer hatten auch ihre Badehose dabei, um den Hunden die Wasserarbeit näher zu bringen. Auch Schweißfährten wurden ausgiebig geübt, da musste Uli so manchen Meter ablaufen um die Fährten zu legen.

Schleppwild gehört natürlich zum Standard-Equipment des Hundekursteilnehmers, da gibt es dann die Versorgungsspezialisten und mit die Mitnutzer. Aber es funktionierte, genau wie zum Schluss jeden Trainings die obligatorische Ernährungs-Viertelstunde für die Hundeführer – jeder ist mal dran. So schmeckt es bei selbstgemachten Delikatessen (denke nur an die Wurst von Andreas und Renate) und gekühlten Getränken gerade in diesem Jahr durchaus angenehm.

Und zum guten Schluss die Prüfung. Ein spannender Tag, natürlich anstrengend für Hunde und Führer. Leider hatten nicht alle den gewünschten Erfolg, auch meine Hündin patzte an der lebenden Ente ganz zum Schluss. Aber es geht weiter, der nächste Kurs findet ab April 2019 statt. Uli Keie nimmt Anmeldungen gerne entgegen.

Und dann noch dies: Torsten Becker lud alle Gespanne aus dem Kurs zur Entenjagd nach Nörtenhof ein. Ein tolles Erlebnis für Führer und Hunde mit richtiger Arbeit: in der Dunkelheit mussten 'zig Enten aus schwierigem Teichwasser apportiert werden, da waren die Hunde in ihrem Element! Ein besonderer Abschluss – vielen Dank für diesen Abend, Torsten!

Nun noch paar Zahlen aus dem Lehrgang 2018: 21 Hunde wurden in insgesamt drei Prüfungen auf ihre Brauchbarkeit geprüft, inklusive VGP und weiterer Prüfungen. Das heißt im Klartext: auch außerhalb des Kurses nahmen Hunde an der Prüfung teil. Drei Hunde absolvierten erfolgreich die VGP. Vom ersten bis zum dritten Preis 1/2/3 konnte jeweils ein Hund ausgezeichnet werden. Ein Hund bestand die Verbandschweißprüfung als Suchensieger, ein toller Erfolg! Und acht Hunde, die zur HZP antraten, erreichten alle zwischen 170 und 194 Punkten. Respekt für diese guten Leistungen an Hunde und Führer!

Zur waidgerechten Jagd gehört der Hund. Daher liebe Waidgesellen, überlegt Euch die Anschaffung eines Hundes und Ihr werdet sehen: die Jagd hat auch ganz andere Seiten und der vierpfötige Jagdbegleiter eröffnet einem manch neue Perspektive …

(Bericht: Andreas Meister)